FISAE Newsletter

Tarragona 28th February 2021

11/2021  –  27.2.021

Dear friends of ex libris

In this newsletter the invitation of the Catalan Exlibris Society to a competition.

From Austria we receive the annual report of the Chairperson, HR Dr. phil. Tillfried Cernajsek.

With kind regards

Klaus Rödel

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Liebe Exlibrisfreunde

In diesem Newsletter die Einladung der Katalanischen Exlibris Gesellschaft zu einem Wettbewerb. Aus Österreich erreicht uns der Jahresbericht des Vorsitzenden, HR Dr. phil. Tillfried Cernajsek.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Rödel

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Chers amis de l’exlibris

Dans ce bulletin, l’invitation de la Société catalane d’exlibris à un concours.

Nous recevons d’Autriche le rapport annuel du président, HR Dr. phil. Tillfried Cernajsek.

Avec mes meilleures salutations

Klaus Rödel

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Cari amici di exlibris

In questa newsletter l’invito della Società Catalana Exlibris ad un concorso.

Dall’Austria riceviamo la relazione annuale del presidente, HR Dr. phil. Tillfried Cernajsek

Con cordiali saluti

Klaus Rödel

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Estimados amigos de exlibris

En este boletín la invitación de la Sociedad Catalana de Exlibris a un concurso.

Desde Austria nos llega el informe anual del presidente, HR Dr. phil. Tillfried Cernajsek.

Con saludos cordiales

Klaus Rödel

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Дорогие друзья экслибриса

В этом информационном бюллетене приглашение Каталонского общества Exlibris на конкурс.

Из Австрии мы получаем годовой отчет председателя, HR д-ра Фила. Тилфрид Чернайсек.

С наилучшими пожеланиями

Клаус Рёдель

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X INTERNATIONAL BIENNIAL OF EX-LIBRIS “CONTRATALLA 40 YEARS”

RULES

1.- Artists all over the world can take part in this competition with a maximum of five authentic works.

2.- The theme and the techniques will be optional. The size of the paper will be of a maximum of 14 x 19 cm., the image can occupy a part or the totallity of the paper’s surface according to the artist’s choice.

3.- Three copies of each work are to be sent and on the reverse side of the submitted works, the following information must be given: full name of the author, address, e-mail and technique used.

4.- The works can be submitted personally or sent postage paid to CONTRATALLA, C/ Santa Ana, 16 – 43003 Tarragona. The works belonging to different artists can be sent in the same parcel post.

5.- The taking part in the Biennial is free; the presented works will not be framed, carry a glass or any other type of a base. They will not be returned to their authors; they will remain as a part of the non-venal “Contratalla” collection.

6.- The time limit of admission will be the 31st of August 2021.

7.- Three cash prizes of 600€, 300€ and 150 € will be granted and up to ten honorific mentions can be conceded without any economical compensation.

8.- The granting of prizes will be determined by a jury whose decision will be delivered on the 5th of October 2021. It will be communicated to participants via e-mail or any other social web used by Contratalla.

9.- All the awarded and selected works will be reproduced in a catalogue and exhibited in different places; they could also be reproduced in catalogues in general, post card, posters, etc.

10.- By participating in this competition, the artists accept the above rules and the jury’s decision and, therefore, they renounce to any possible demand.

For further information:

Contratalla Art, C/ Santa Ana, 16 – 43003 – Tarragona

contratalla@tinet.cat

ContraTallaArt

www.facebook.com /contratalla

www.blocs.tinet.cat/contratalla

I am sending you the cover in JPG so that you can insert it in the newsletter. The bookplate that illustrates it is that of last year’s winner, Marius Martinescu.

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X INTERNATIONALE BIENNALE VON EX-LIBRIS „CONTRATALLA 40 YEARS“

REGELN

1.- Künstler aus aller Welt können mit maximal fünf authentischen Werken an diesem Wettbewerb teilnehmen.

2.- Das Thema und die Techniken sind frei wählbar. Die Größe des Papiers beträgt maximal 14 x 19 cm, das Bild kann einen Teil oder die gesamte Fläche des Papiers einnehmen, je nach Wahl des Künstlers.

3.- Von jedem Werk sind drei Exemplare einzureichen und auf der Rückseite der eingereichten Werke sind folgende Angaben zu machen: vollständiger Name des Autors, Adresse, E-Mail und verwendete Technik.

4.- Die Werke können persönlich eingereicht oder portofrei an CONTRATALLA, C/ Santa Ana, 16 – 43003 Tarragona geschickt werden. Die Werke verschiedener Künstler können mit demselben Postpaket versandt werden.

5.- Die Teilnahme an der Biennale ist kostenlos; die präsentierten Werke werden nicht gerahmt, mit einem Glas oder einer anderen Art von Unterlage versehen. Sie werden nicht an ihre Autoren zurückgegeben; sie verbleiben als Teil der nicht-öffentlichen Sammlung „Contratalla“.

6.- Die Frist für die Teilnahme ist der 31. August 2021.

7.- Es werden drei Geldpreise in Höhe von 600 €, 300 € und 150 € vergeben und es können bis zu zehn ehrenvollen Erwähnungen ohne wirtschaftliche Entschädigung vergeben werden.

8.- Die Vergabe der Preise wird von einer Jury bestimmt, deren Entscheidung am 5. Oktober 2021 zugestellt wird. Sie wird den Teilnehmern per E-Mail oder über ein anderes von Contratalla genutztes Social Web mitgeteilt.

9.- Alle prämierten und ausgewählten Arbeiten werden in einem Katalog reproduziert und an verschiedenen Orten ausgestellt; sie können auch in Katalogen im Allgemeinen, auf Postkarten, Postern usw. reproduziert werden.

10.- Mit der Teilnahme an diesem Wettbewerb akzeptieren die Künstler die oben genannten Regeln und die Entscheidung der Jury und verzichten somit auf jegliche Forderung.

Für weitere Informationen:

Contratalla Art, C/ Santa Ana, 16 – 43003 – Tarragona

contratalla@tinet.cat

ContraTallaArt

www.facebook.com /contratalla

www.blocs.tinet.cat/contratalla

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Jahresrückblick  2020. War es ein Rückschlag? Finis exlibris?

War das Jahr 2020 für unsere Exlibris Gemeinde ein verlorenes Jahr? Andreas Raub versuchte mit einer Tuschzeichnung das das Jahr 2020 beherrschende Thema in seiner CHORONIK 2020 mit einer gewissen deutschen Ironie darzustellen. Wie aus einem Science−Fictionfilm entlehnt, schwebt ein riesiges schwarzes Ungetüm mit vielen Köpfen und Krallen über dem CHORONIK. Eine Kralle zieht eine rote Linie über den Kalender. Um das Buch herum laufen menschliche Gestalten, die ihre Gedanken in Sprechblasen zum Ausdruck bringen. Kommentare und Kritiken kann sich nur ein Künstler leisten. Selbst Donald Trump wird offenbar hier sein letztes gezeichnetes Denkmal gesetzt. Wie wird dieser Angriff, aus dem Nichts wohl ausgehen? Im Science−Fictionfilm siegt menschlicher Geist und Mut. Wird es menschlichen Geist und Mut gelingen, diese unsichtbare und als enorme Größe nur erahnbare Gefahr zu bannen?

         Die Covid−19−Pandemie beherrschte und bedrohte unser Alltagsleben. Seit fast einem Jahr ist unser Leben unerwarteten Maßnahmen und Regelungen der Regierungen ausgesetzt gewesen. Berufstätige standen und stehen noch immer plötzlich vor dem Nichts. Eine grausame Tatsache für Kulturschaffende, die plötzlich ohne Einkommen dastanden und noch dastehen.  Mit Mühe überbrücken die sicher schwer betroffenen die gegenwärtige Situation mit Unterstützungen der öffentlichen Hand und der Sozialversicherungen. Schülerinnen und Schülerinnen, Studenten und Studentinnen mussten zu Hause bleiben und sich an das „Distance-learning“ via PC gewöhnen. Chor – und Orchestervereinigungen, Schauspielgruppen und Theater, Opernhäuser mussten ihre Proben-Betriebe und Konzerte einstellen. Empfohlen wurde zu Hause zu bleiben und nur aus dringenden Gründen außer Haus zu gehen. Die Maßnahmen der Regierungen fanden und finden noch immer nur geteilte Aufnahme in der Bevölkerung. Protestbewegungen entstanden und selbst Gerichtshöfe beeilten sich Maßnahmen der Regierungen auf ihre Rechtmäßigkeit zu überprüfen und fallweise auszusetzen.  Anders sehen es jene, die an Covid-19 erkrankten und sich nur schwer von dieser Krankheit erholen können. Bedauerlich sind auch die doch nicht unerheblich hohen Todesraten infolge der Covid-19-Infektionen. Auch unsere Kreise hat diese lebensbedrohende Infektions-krankheit erreicht. Bitte, übersehen wir das nicht. Einschneidend wurden die sozialen Kontakte unterbunden. Geselligkeit steigert die Lebensfreude. Das Gegenteil ist jetzt der Fall. Das bedeutete für uns Exlibrisfreunde eine Kette von Absagen und Verschiebungen von Sammlertreffen, Tagungen, Ausstellungseröffnungen, Sitzungen u.a. Trotzdem haben wir Exlibrisfreunde der Krise angepassten Arbeiten ausführen können. Die ÖEG konnte im letzten Jahr nur einen jour-fixe durchführen. Im März 2020 war es noch nicht sicher, wie einschneidend sich die Maßnahmen der Regierungen auswirken werden. Dank der telekommunikativen Einrichtungen ist es uns gelungen doch miteinander Kontakt zu behalten. So konnte unsere Gesellschaft doch drei Mitteilungshefte heraus bringen, ohne untereinander persönlichen Kontakt gehabt zu haben. Für die Redaktion und das Layout danke ich unserer Schriftführerin Frau Monika Brüggemann−Ledolter sehr herzlich, die zu ihren bisherigen Aufgaben nun auch die Verwaltung der Mitgliederliste und die Zusammenstellung eines Mitgliederverzeichnisses für 2020 übernommen hatte. Das Mitgliederverzeichnis 2020 haben wir mit dem Heft 3 herausbringen können. Allfällige Reklamationen bitte ich ausschließlich an die Redaktion unserer Mitteilungen zu richten. Die Kontaktdaten sind im Impressum unserer Mitteilungen nach-zulesen.

         Eine besondere Freude war es auch, dass es uns gelungen ist eine weitere Sonderpublikation unserer Gesellschaft zu veröffentlichen. Unserem Mitglied Frau Irmgard Linke−Traunfellner gelang es mit Hilfe ihrer Familie und einem Beitrag von Frau Dr. Claudia Karolyi einen schönen bibliophilen Band über das graphische Werk von Franz Traunfellner <1913 – 1986 > mit doch recht zahlreichen Abbildungen zu veröffentlichen. In der Zeit der Herstellung des Bandes hatten wir keinen persönlichen Kontakt miteinander! Wir erledigten alle Vorgänge über Telefon oder E-Mail. Selbst die Verhandlungen mit der Druckerei erfolgten auf dem telekommunikativen Weg. Leider war es uns bisher nicht möglich, das Werk öffentlich zu präsentieren und wir hielten uns auch von der provisorischen Wiedereröffnung der Franz−Traunfellner−Dokumentation in Pöggstall fern. Vielleicht können wir die Präsentation 2021 noch nachholen.

         Unsere Ausstellungstätigkeit können wir nur im Rahmen des Schrift – und Heimatmuseums „Bartlhaus“ in Pettenbach durchführen. Dafür müssen wir sehr dankbar sein, weil im Augenblick nur dieses Museums als Ausstellungsmöglichkeit für Exlibris und Kleingrafik offensteht. Heinrich R. Scheffer stellte eine wunderbare Schau über das graphische Werk von Rudolf Köhl <1896 – 1966> zusammen. Ich selber zeigte einen bescheidenen Teil meiner Pferdeexlibris für die Schau „Das Kulturgut Pferd im Exlibris“. Unsere Ausstellungen wurden von Mitarbeitern der o.ö. Kulturver-mittlung besucht und kritisiert. Es werden mehr Beschriftungen und Kataloge gewünscht.

         Es gibt sie noch, die „Exlibris Forscher“, die alte und vergriffene Jahrbücher der ÖEG suchen. Sie sind froh und uns dankbar, dass wir diese Dokumente im Rahmen des Wissensnetz Austria – Forum (https://austria-forum.org/) zur Verfügung stellen. Jetzt stehen unsere Jahrbücher 1 bis 14 online zur Verfügung. Die Vorlagen wurden von Monika Brüggemann und von mir zur Verfügung gestellt. Wir haben auch die Absicht die vergriffenen Sonderveröffentlichungen und die Mitteilungen weitgehend in dieses Wissensnetz zu stellen. An der dieser Stelle danke ich Herrn Univ.-Prof.  Hermann Maurer, von der Techn. Universität Graz für sein großes Entgegenkommen unserer Gesellschaft gegenüber. Unserem Mitglied Dr. Karl. F. Stock, Graz, danke ich für die freundliche Vermittlung der Möglichkeiten, Publikationen der ÖEG in das Wissensnetz Austria-Forum stellen zu können.

         Erfreulich war es auch, dass wir mit dem Internationalen Exlibris−Zentrum Mönchengladbach, welches an der Stadtbibliothek Mönchengladbach angesiedelt ist, in Verbindung treten konnten. Über unsere ÖEG−home−page ist es nun auch möglich im digitalisierten Exlibris Bestand Recherchen durchführen zu können. Der Grundbestand der Sammlung wurde von Gernot Blum, jahrelanger Präsident der Deutschen Exlibris−Gesellschaft, als Stiftung überlassen. Dieses Zentrum macht auch Ausstellungen und veröffentlicht kleine Kataloge dazu.

         Im vergangenen Jahr gab es auch Rückschläge zu verzeichnen. Klaus Rödel schrieb und schreibt in den dänischen Exlibris Publikationen über den Zustand der internationalen Exlibris Bewegung. Das Corona-Virus hat seiner Ansicht nach im Großen und Ganzen so gut wie alles zerstört und damit auch zur Einstellung vieler in Europa üblichen Aktivitäten. So gut wie alle Treffen, ob Jahrestreffen oder Hauptversammlungen, Ausstellungen mussten auf 2021 verschoben werden (siehe Exlibris NYT 202/Nr. 3-4).  Der 38. International Exlibris Kongress der FISAE, ursprünglich für Cambridge geplant, musste wegen Problemen mit dem College nach London verlegt werden und wurde dann auf das Jahr 2021 verschoben und dennoch endgültig abgesagt. Eine offizielle Absage seitens des Präsidenten Anthony Pincott und des FISAE-Generalsekretärs Olli Ylönen erfolgten bisher nicht. Sehr schlimm steht es um die FISAE, die internationale Föderation der Exlibris-Gesellschaften. Ihre Home−page existiert nicht mehr, da offenbar ein „Domaine−broker“ sich der Domaine bemächtigt hatte. Klickt man „FISAE“ an so bekommt man als Antwort: „fisae.org has expired“.   Damit ist leider das ohnehin sehr lockere gemeinsame Band der Exlibris−Gesellschaften verschwunden. Klaus Rödel, Frederikshavn. Dänemark versucht eine Besandesaufnahme der FISAE-Mitgliedsgesell-schaften zu erheben und informiert uns laufend über seine Recherchen. Erstmals gibt er laufend FISAE−Newsletters heraus. Die Schließung des Internationalen Exlibris−Centrums in Sint Nilaas, Belgien, ist ein weiteres negatives Zeichen der gegenwärtigen Situation des Exlibris. Fairer Weise muss man sagen, dass hier nicht das Corona−Virus die Schuld trägt, sondern finanzielle Probleme in Sint Niklaas ausschlaggebend waren. Die belgische Gesellschaft Graphia bemüht sich diese wichtige Institution zu retten.

         Im Zuge der Corona−Pandemie wird viel über notwendige Digitalisierung gesprochen und geschrieben und vielleicht auch nur davon geträumt. Die nächsten Opfer der menschlichen Kultur könnten die Abschaffung des Bargeldes und der Briefmarke werden. Die elektronischen Medien haben dazu geführt, dass das Schreiben von Briefen und Karten zu Gunsten des elektronischen Briefverkehrs-„E-Mail“ sehr stark zurückgegangen ist. So wird menschliche Kultur zum Opfer der rasanten technischen Abwicklung menschlicher Tätigkeiten. Ich selber schicke noch Weihnachts-grüße per Post aus und erfreue mich jeder Weihnacht– und Neujahrskarte, die ich erhalte. Meine Frau und ich hängen die eingegangenen Kartengrüße auf Schnüren mit kleinen Kluppen im Wohnzimmer auf. Das macht uns in der Weihnachtszeit besondere Freude. Aber es kommen auch schon Grüße per E-Mail und nur mehr selten drucke ich sie mir aus und hänge sie auf unserer Schnürln. Schmerzhaft ist auch der Rückgang des Kulturträgers „Briefmarke“ geworden. Gebrauchte, nicht abgelöste Briefmarken sammle ich noch immer für einen sozialen Zweck. Unsere Gäste bewundern durch die Fenster von außen oder besuchen uns im Haus, um  unsere „Weihnachtsausstellung“ zu besichtigen.

         Abschließend kann ich versichern, dass wir doch unter den schwierigen Umständen, unsere Arbeit für die Österreichische Exlibris−Gesellschaft (ÖEG) erfolgreich fortsetzen konnten. Wir müssen uns nicht fragen „quo vadis exlibris?“ Wir Freunde und Liebhaber des Exlibris, Sammler, Forscher und Künstler bestimmen den Weg. Es gibt für uns keinen Pessimismus.  Wir haben das „finis exlibris“ mit vereinten Kräften abwenden können.

Tillfried Cernajsek, Vorsitzender der Österreichischen Exlibris-Gesellschaft (ÖEG)

ANNUAL REVIEW 2020. WAS IT A SETBACK? FINIS EXLIBRIS?

Was 2020 a lost year for our exlibris community? Andreas Raub tried to depict the theme dominating the year 2020 with a certain German irony in his CHORONIK 2020 with an ink drawing. As if borrowed from a science fiction film, a huge black monster with many heads and claws hovers over the CHORONIK. One claw draws a red line across the calendar. Human figures walk around the book, expressing their thoughts in speech bubbles. Only an artist can afford comments and critiques. Even Donald Trump is apparently given his last drawn monument here. How will this attack from nowhere turn out? In science fiction film, human spirit and courage triumph. Will human spirit and courage succeed in banishing this invisible danger, which can only be imagined as enormous?

         The Covid 19 pandemic dominated and threatened our everyday lives. For almost a year, our lives have been exposed to unexpected measures and regulations by governments. Working people were and still are suddenly faced with nothing. A cruel fact for cultural workers who suddenly found themselves without income and still do.  With difficulty, those who are certainly hard hit are bridging the current situation with support from the public sector and social insurances. Schoolchildren, students had to stay at home and get used to „distance-learning“ via PC. Choir and orchestra associations, drama groups and theatres, opera houses had to stop their rehearsals and concerts. It was recommended to stay at home and only leave the house for urgent reasons. The measures taken by the governments were, and still are, met with a mixed reception by the population. Protest movements arose and even courts hastened to review the legality of government measures and suspend them on a case-by-case basis.  The situation is different for those who contracted Covid-19 and have difficulty recovering from this disease. It is also regrettable that the death rate from Covid-19 infection is not insignificantly high. This life-threatening infectious disease has also reached our circles. Please, let us not overlook this. Social contacts have been severely cut off. Socialising increases the joy of life. The opposite is now the case. For us ex-libris friends, this meant a chain of cancellations and postponements of collectors‘ meetings, conferences, exhibition openings, meetings, etc. Nevertheless, we ex-libris friends were able to carry out work adapted to the crisis. The ÖEG was only able to hold one jour-fixe last year. In March 2020, it was not yet certain how drastic the measures taken by the governments would be. Thanks to the telecommunication facilities, we managed to keep in touch with each other. Thus, our society was able to publish three newsletters without having had personal contact with each other. I would like to thank our secretary, Ms Monika Brüggemann-Ledolter, for the editing and layout. In addition to her previous tasks, she has now also taken over the administration of the membership list and the compilation of a membership directory for 2020. We were able to publish the membership list for 2020 in issue 3. Please direct any complaints exclusively to the editorial office of our Mitteilungen. The contact details can be found in the imprint of our bulletins.

         It was also a very special pleasure that we succeeded in publishing another special publication of our Society. Our member Mrs Irmgard Linke-Traunfellner, with the help of her family and a contribution by Dr Claudia Karolyi, succeeded in publishing a beautiful bibliophile volume on the graphic work of Franz Traunfellner <1913 – 1986> with quite numerous illustrations. During the production of the volume we had no personal contact with each other! We did all the work by telephone or e-mail. Even the negotiations with the printer were done by telecommunication. Unfortunately, we have not yet been able to present the work publicly and we also stayed away from the provisional reopening of the Franz Traunfellner documentation in Pöggstall. Perhaps we can still make up for the presentation in 2021.

         We can only carry out our exhibition activities within the framework of the „Bartl-haus“ Museum of Literature and Local History in Pettenbach. We must be very grateful for this, because at the moment only this museum is open as an exhibition possibility for ex libris and small graphics. Heinrich R. Scheffer put together a wonderful show on the graphic work of RUDOLF KÖHL <1896 – 1966>. I myself showed a modest part of my horse bookplates for the show „Das Kulturgut Pferd im Exlibris“. Our exhibitions were visited and criticised by the staff of the o.ö. Kulturver-mittlung and criticised. More inscriptions and catalogues are desired.

         They still exist, the „ex-libris researchers“ who are looking for old and out-of-print yearbooks of the ÖEG. They are glad and grateful to us that we make these documents available within the framework of the Wissensnetz Austria – Forum (https://austria-forum.org/). Now our yearbooks 1 to 14 are available online. The templates were provided by Monika Brüggemann and myself. We also intend to place the out-of-print special publications and the Mitteilungen largely in this Knowledge Network. At this point I would like to thank Prof. Hermann Maurer of the Graz University of Technology for his great kindness towards our Society. To our member Dr. Karl. F. Stock, Graz, for kindly arranging the possibility of placing ÖEG publications in the Austrian Knowledge Network Forum.

         It was also gratifying that we were able to establish contact with the International Exlibris Centre Mönchengladbach, which is located at the Mönchengladbach City Library. Via our ÖEG-homepage it is now also possible to carry out research in the digitised ex-libris collection. The basic stock of the collection was donated by Gernot Blum, for many years President of the German Exlibris Society. This centre also makes exhibitions and publishes small catalogues about them.

         There were also setbacks last year. Klaus Rödel wrote and continues to write in the Danish Exlibris publications about the state of the international exlibris movement. In his view, the Corona virus has by and large destroyed just about everything and thus led to the cessation of many activities common in Europe. Practically all meetings, whether annual meetings or general assemblies, exhibitions had to be postponed until 2021 (see Exlibris NYT 202/Nos. 3-4).  The 38th International Exlibris Congress of FISAE, originally planned for Cambridge, had to be moved to London because of problems with the college and was then postponed to 2021 and yet finally cancelled. No official cancellation has yet been made by the President Anthony Pincott and the FISAE Secretary General Olli Ylönen. FISAE, the International Federation of Ex-libris Societies, is in a very bad way. Its home page no longer exists because a „domain broker“ has apparently taken possession of the domain. If you click on „FISAE“ you get the answer: „fisae.org has expired“.   Thus, unfortunately, the already very loose common bond of the ex-libris societies has disappeared. Klaus Rödel, Frederikshavn. Denmark is trying to collect an inventory of FISAE member societies and keeps us informed about his research. For the first time, he publishes FISAE newsletters on an ongoing basis. The closure of the International Exlibris Centre in Sint Nilaas, Belgium, is another negative sign of the current situation of exlibris. To be fair, it is not the Corona virus that is to blame here, but financial problems in Sint Niklaas were decisive. The Belgian society Graphia is trying to save this important institution.

         In the wake of the Corona pandemic, much is being said and written about necessary digitalisation, and perhaps only dreamed about. The next casualties of human culture may be the abolition of cash and the postage stamp. Electronic media has led to a very sharp decline in letter and card writing in favour of electronic correspondence-„email“. Thus, human culture is becoming a victim of the rapid technical processing of human activities. I myself still send out Christmas greetings by post and enjoy every Christmas and New Year card I receive. My wife and I hang the card greetings we receive on strings with little dollops in the living room. This gives us special joy at Christmas time. But we also receive greetings by e-mail and I rarely print them out and hang them on our strings. The decline of the cultural medium „stamp“ has also become painful. I still collect used, unredeemed stamps for a social cause. Our guests admire through the windows from outside or visit us inside to see our „Christmas exhibition“.

         In conclusion, I can assure you that we have been able to continue our work for the Austrian Exlibris Society (ÖEG) successfully despite the difficult circumstances. We do not have to ask ourselves „quo vadis exlibris?“ We friends and lovers of the ex-libris, collectors, researchers and artists determine the way. There is no pessimism for us.  We have been able to avert the „finis exlibris“ with united forces.

Tillfried Cernajsek, Chairman of the Austrian Exlibris Society (ÖEG)

FISAE Newsletter

Klaus Rödel, Nordre Skanse 6, DK 9900 Frederikshavn,

( +45 2178 8992 – E-mail: klaus@roedel.dk

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